Dies wäre eine Erkläring i.S. Oswald Spenglers, sprich historizistisch.
-kann man natürlich vertreten. Nur was ist eine Kultur? Doch eigentlich etwas schwer aufzubauendes/niederzureißendes. Die minoische Lultur, die griechische, alexandrinische.. hier besteht eine hohe Kontinuität bis zur pergamenischen.
Ich erinnere: die Akropolis in Pergamon war der athenischen ebenbürtig. Es gab Theater, Athenatempel, Bibliothek, Königspaläste, usw. Bauzeit des legendären Altars 170 v. Chr. Der Telephosphries und der große Altarfries stehen dem Partenonfries in nichts nach. Auch der Bauanlaß (unter Eumenes II.,) war durchaus mit dem athenischen vergelichbar: Besiegt wurden, ohne die Unterstützung der römischen Großmacht, die kleinasiatische Galater. Die Kultur hat sehr wohl trotz wechselnder politischer Macht überleben können. Ursache ist die Identifizierung auf die selben mythologioschen und religiösen Quellen, sprich von Kreta über Athen und Korinth bis Pergamon. (Bei Kreta zähle ich hier als minoische und die mykenische Kultur dazu, fasse die "dunkle" homerische Zeit also mit ein. Die Gigantomachie, die drei Moiren, Nereus Doris und Okeanos, Hephaistos und Eos stellen archaische Ordnungsprinzipien einer Kultur dar. Dazu kommen die genealogischen Bezüge, Verwandtschaftsordnungen zwischen den Olympiern und der vorherigen Geschlechter, Asteria und Phoibe, Hekate und Leto usw.
Dies ist der Boden kultureller Kontinuität.
Damit verwoben ist die philosophische und politische Hochkultur, auch sie wandernd von den Eleaten in Italien über Athen nach Süden und Osten.

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