Wie in der Bevölkerungsstatistik nachzulesen ist, überstiegt die Lebenserwartung der Bischöfe die der Friseure um einige Jahre.

Was folgern wir daraus?
Bischöfe leben gesünder, werden umsorgt, usw.
Sie erhalten lebensverlängernden Meßwein, usw.
Friseure müssen hart arbeiten, viel stehen, können das Leben weniger genießen, usw.

Diese Folgerung ist gottseidank falsch.
Denn:
Friseur wird man schon mit 20 Jahren, Bischof erst viel später. Aus diesem späten Berufs-Eintrittsalter ergibt sich in der Statistik ein verzerrtes Bild. Ein einfacher Priester, der mit 30 Jahren stirbt, taucht in der Statistik der gestorbenen Bischöfe nicht auf.