Hallo,
ich suche Eckpunkte zur Medizin im Mittelalter, speziell:
Ausbildungsordnungen
Approbationsordnungen
Überwachung der ärztlichen Praxis
Austausch Orient-Okzident
vielen Dank schonmal,
Debora
Hallo,
ich suche Eckpunkte zur Medizin im Mittelalter, speziell:
Ausbildungsordnungen
Approbationsordnungen
Überwachung der ärztlichen Praxis
Austausch Orient-Okzident
vielen Dank schonmal,
Debora
Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen erließ wichtige Gesetze zur akademischen Ausbildung der Ärzte und Apotheker in den Constitutiones.
Allgemeine Übersicht: Konstitutionen von Melfi ? Wikipedia
Für den medizinischer Teil empfehle ich zur Lektüre:
Rudolf Schmitz: Geschichte der PharmazieTeile der Ausbildungsvorschriften für Ärzte sind unter dieser Internetquelle einsichtig: 3.Konstitution
Die Internetquelle bezieht sich auf:
Hermann Conrad, Thea von der Lieck-Buyken u. Wolfgang Wagner (Hrsg.): Die Konstitutionen Friedrichs II. von Hohenstaufen für sein Königreich Sizilien.
"Nach Abschluss der fünfjährigen Ausbildung soll ein Mediziner gleichwohl nicht selbständig, sondern ein volles Jahr lang nur unter Anleitung eines erfahrenen Arztes den Heilberuf ausüben dürfen. Die Magister indessen müssen während dieser fünf Jahre in den Vorlesungen anhand der echten Werke des Hippokrates wie des Galen sowohl in der theoretischen wie auch in der praktischen Heilkunst unterrichten. Ferner bestimmen Wir mit dieser nützlichen Konstitution, dass ein Chirurg nur dann die Bestallung zur Berufsausübung erhält, wenn er schriftliche Zeugnisse von an der medizinischen Fakultät lesenden Magistern beibringt, dass er wenigsten ein Jahr lang den Zweig der Heilkunde studiert hat, welcher die Kenntnis der Chirurgie vermittelt, und dass er besonders die Anatomie menschlicher Körper in den Vorlesungen erlernt hat und in demjenigen Zweig der Medizin ausgebildet worden ist, ohne den Operationen weder mit Aussicht auf Erfolg vorgenommen noch nach ihrer Ausführung ausgeheilt werden können."
P.S.: Der im Text erwähnte Galen ist der Maßstab für die medizinische Lehre bis zur Renaissance.
Kanopus
Beste medizinhistorische Quelle in Deutschland: Medizinhistorisches Journal:
Akademie der Wissenschaften und Literatur, Mainz: Startseite
Leute, ihr seid
ich hoffe ich nerve hier niemand, ich brauche noch eine medizinisch korrekte Übersetzung dieser mittelalterlichen Fachwörter:
schum
cleynengrint
vich
vicht (auch wicht)
citterdrose
crebeszmar
dincken
diese Fachwörter habe ich schon übersetzt:
durren husten = trockener Husten?
magensich = magenkrank?
ist das so richtig?
vielen Dank & einen sonnigen Rest-Pfingstmontag,
Debora
Bin wieder auf der Suche,
speziell:
Thomas Sydenham, der "englische Hippokrates",
behandelte Gicht mit Opium
was schon im MA praktiziert von d. Kirche bekämpft wurde,
natürlich ein interessantes Spannungsfeld:
Opium, Kirche, Schmerztherapie
Ich brauche die relevanten Abhandlungen zu Fieber und Gicht,
und "Philosophisches"
Vielen Dank,
Debora
Hallo, von der Uni Gießen gibt es eine gute Quellenseite zu MA-Medizin, Kräuter, usw
http://www.uni-giessen.de/gloning/ch/bibherb.htm
Bin wieder ratsuchend
Es geht um den Arzt Paracelsus!
Aus seinen vielen Namen werde ich nicht schlau:
Theophrast von Hohenheim,
Bombastus,
Paracelsus
Dann die Verknüpfung Paracelsus-Celsus?
Laut Wikipedia heißt Paracelsus = Gegen Celsus,
aber dann müsste er doch Anticelsus heißn?
Liebe Grüße,
Debora
Hallo Deborah!
Der Mann heißt Theophrastus Bombastus Paracelsus von Hohenheim.
Er wird nur, weil der Name so lang ist ist, kurz Paracelsus genannt.
Daß "Paracelsus" "gegen Celsus" bedeutet, spielt keine Rolle.
Der Vorname von Kardinal Richelieu - Armand - bedeutet "der Liebenswerte", und trotzdem war Seine Eminenz der bestgehaßte Mann im Frankreich von Ludwig dem XIII.
Name ist Schall und Rauch.
Liebe Grüße,
Brynhilda
Den Namen Paracelsus hat er sich selbst gegeben, nachgewiesen in seiner Abhandlung über die Syphilis: http://www.dibb.de/paracelsus-medizin.php
le petit parrot