Seit heute läuft das Volksbegehren zum Rauchverbot in Bayern. In Bayern? Nein, nicht in ganz Bayern, sondern da wo man gut essen und trinken kann. also tragts Euch ein!![]()
Seit heute läuft das Volksbegehren zum Rauchverbot in Bayern. In Bayern? Nein, nicht in ganz Bayern, sondern da wo man gut essen und trinken kann. also tragts Euch ein!![]()
Begründung aus dem Gesetzentwurf des Volksbegehrens Nichtraucherschutz Bayern:
Problem
Die gesundheitlichen Gefahren des Passivrauchens für Erwachsene und insbesondere Kinder sind erheblich. Aktuelle Schätzungen des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg gehen von mehr als 3.300
tabakrauchassoziierten Todesfällen in Deutschland pro Jahr von Nichtraucherinnen und –rauchern durch Passivrauchen aus. Für Kinder erhöht sich das Risiko, an Infektionen der unteren Atemwege, an Asthma,
Bronchitis oder Lungenentzündung zu erkranken, um 50 bis 100 %. Auch in Räumen, in denen aktuell nicht geraucht wird, werden kontinuierlich Schadstoffe an die Menschen in der Umgebung abgegeben, die sich während des Rauchens an den Wänden, Tapeten, Gardinen und Möbeln abgesetzt haben. Freiwillige Vereinbarungen der Staatsregierung mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband mit dem Ziel, die Anzahl der Nichtraucherbereiche und Nichtraucherbetriebe schrittweise zu erhöhen, haben nicht zu einem ausreichend erfolgreichen Ergebnis im Sinn eines wirksamen Nichtraucherschutzes geführt.
Lösung
Durch gesetzliche Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden, in Bereichen der Betreuung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen, in Gesundheits- und Freizeiteinrichtungen, im Bildungsbereich sowie in Gaststätten einschließlich der Diskotheken sollen Nichtraucherinnen und Nichtraucher vor den Gesundheitsgefahren durch Passivrauch wirksam geschützt werden.
Alternativen
Keine. Freiwillige Maßnahmen können keinen mit gesetzlichen Raucherboten vergleichbaren Nichtraucherschutz gewährleisten. So genannte technische Lösungen sind wenig praktikabel und mit einem hohen Wartungs- und damit Kontrollaufwand verbunden. Sie wirken zudem wettbewerbsverzerrend. Der bayerische Grundsatz „Leben und leben lassen“ gilt auch für Kinder in einem Volksfestzelt, Bedienungen in verrauchten Lokalen, Sportler bei Vereinsfeiern und für alle Nichtraucher.
heute letzter Eintragungstag- auf geht´s jetzt
Na es hat ja dicke gereicht für den Indoor-Klimaschutz....![]()
"Wolfram Alpha versteht noch kein Deutsch"
Was wird jetzt aus der bayerischen (B)Rauchtumspflege, Hollereidulliöh?
Nun können auch die Raucher in der Volksabstimmung ihre Stimme abgeben.
Bisher mussten sie alle Deffamierungen und Ausgrenzungen über sich ergehen lassen.
Nachdem die Umsatzzahlen heftig zurück gegangen sind gab es die Raucherclubs.
Daher freue ich mich schon auf die Abstimmung in 2010.
Was derzeit in der Praxis abgezogen wird hat nichts mehr mit Nichtraucherschutz zu tun.
Was wollen Nichtraucher mit einem Rauchverbot in einer Gaststätte oder in einer Discothek wenn 90% von denen eh nicht hingehen?
Teilweise Zustimmung! Ich frage mich auch warum sich die Raucherindustrie und die Raucherlobbys nicht am Volksbegehren beteiligt haben. Von klaren Regelungen profitieren letztendlich alle.
Ach naja, ich besuche gerne Rockkonzerte, und selbst da ist es kein Problem, den Glimmstengel auf die Pause zu verschieben.
Ich kann dioe ganze Aufregung überhaupt nicht verstehen. Wenn man jetzt das Schokoladeessn in Gaststätten verbieten würde, dann würde sich niemand darüber aufregen. Es wird ja so viel verboten heutzutage. Aber wegen dem bißchen Rauchverbot wird ein Riesen Trara veranstaltet.
Das ist doch nicht zu viel verlangt, für die Zigarette vor die Türe zu gehen. Pfeife ist was anderes, weil die besser riecht und nicht so schnell geraucht wird.
Also schafft einfach gemütliche Pfeifenraucherzimmer, und alle sind wieder zufrieden!
Gerade auf Brisant:
Der Nichtraucherschutz wird vom Bürokratenschutz ausgeheblt,weils Ordnungsamt nach 22:00 nix mehr rausdarf, Berlin-Neukölln !!
(ohne Gewähr)
4.Juli Abstimmung Volksentscheid Nichtraucherschutz Bayern