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Thema: Wissenschaftliche Irrtümer

  1. #1
    aphilia - bachelor Avatar von Eberhard
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    Wissenschaftliche Irrtümer

    Hallo!
    Viele wissenschaftliche Erkenntnisse sind hinterher ad absurdum geführt worden. Vor 30-40 Jahren befürchteten die Klimatologen eine Eiszeit, von den Auswirkungen (Hungersnot, Kriege) vergleichbar der von ~1600.
    Zum nachlesen:
    http://www.welt.de/die-welt/vermisch...it-drohte.html

  2. #2
    aphilia - bachelor
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    AW: Wissenschaftliche Irrtümer

    Die Wissenschaft wird sich immer irren. Oder es würde irgendwann soweit kommen dass alles erforscht ist, man alles weiss und die Wissenschaft überflüssig geworden ist. Nur so lange Sie sich irrt hat Wissenschaft eine ewige Zukunft.

  3. #3
    aphilia - master
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    AW: Wissenschaftliche Irrtümer

    Hallo,
    wissenschaftliche Irrtümer gibt es seit Urzeiten. Strabon (der Kerl mit den 7 Weltwundern) hat auch einiges unsinniges verzapft.
    Er hat Homers Troja mit dem Troja von Alexander dem Großen verwechselt.
    Troja Homer: liegt nahe am Hellespont
    Troja Alexandreia: weiter südlich, vor der Insel Tendeos
    Quelle: Geographie von Strabon,13.Buch
    Strabon= lateinisch "der Schielende"

    Grüße,
    Walis

  4. #4
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    aphilia - Gast

    AW: Wissenschaftliche Irrtümer

    Nicht alle Wissenschaften sind in gleicher Weise von Irrtümern betroffen.
    Die Biologie als eine beschreibende Naturwissenschaft ist in sich relativ schlüssig - nehmen sie das Linne´sche System: Lineé entwickelte ein schlüssiges botanisches Ordnungssystem, in welchem er die Pflanzen nach Kriterien wie Zweimächtig ( 2 kurze und 2 lange Staubgefäße), Viermächtig (2 kurze und 4 lange Staubgefäße), Einbrüderig (Staubgefässe sind in einem Bündel verwachsen), Zweibrüderig (Staubgefässe sind in zwei Bündel verwachsen), usw. usw. anordnete. Generationen von Botanikern haben das in- und auswendig gelernt.

    Ebenso hätte Linné ein Ordnungssystem nach Farben oder Geographischer Herkunft entwickeln können. Solange eine Wissenschaft ihre Schranken kennt, befindet sie sich auf sicherem Terrain.
    Ich behaupte: Das Linne´sche System ist fehlerfrei!

    Die Mathematik ist in sich auch fehlerfrei, und die Chemie innerhalb des Periodensystems.

  5. #5
    aphilia - bachelor
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    4

    AW: Wissenschaftliche Irrtümer

    Eine Wissenschaft ohne Irrtümer wäre ja keine Wissenschaft mehr - das ist ja der Sinn von Wissenschaften, Theorien aufzustellen, mit denen so lange gearbeitet wird, bis jemand sie falsifiziert! Eine nicht falsifizierbare Theorie ist nicht wissenschaftlich, und selbst wenn niemand eine Theorie als falsch erweist, wird sie in der Wissenschaft auch nicht als "wahr" bezeichnet, sondern eben als das Beste, was man so fern gefunden hat.

  6. #6
    aphilia - prof Avatar von Gernot
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    AW: Wissenschaftliche Irrtümer

    Zitat Zitat von annie Beitrag anzeigen
    Eine Wissenschaft ohne Irrtümer wäre ja keine Wissenschaft mehr - das ist ja der Sinn von Wissenschaften, Theorien aufzustellen, mit denen so lange gearbeitet wird, bis jemand sie falsifiziert! Eine nicht falsifizierbare Theorie ist nicht wissenschaftlich, und selbst wenn niemand eine Theorie als falsch erweist, wird sie in der Wissenschaft auch nicht als "wahr" bezeichnet, sondern eben als das Beste, was man so fern gefunden hat.
    Die endgültige wissenschaftliche Erkenntnis ist "the philosophers stone", der Stein der Weisen.

    Man sucht ihn immer noch. Das perpetuum mobile ist auch noch nicht ge- oder erfunden, aber vor lauter menschlichem Drang nach schnellen Resultaten vergessen wir, wie ewig vorläufig unsere Lehrbücher geschrieben sind. Wir sind trotz 2 1/2 Jahrtausenden Universitätsgeschichte nie weiter gekommen als Prometheus.

  7. #7
    Kishua
    aphilia - Gast

    AW: Wissenschaftliche Irrtümer

    Unter bestimmten Grundannahmen, a-priori-Aussagen oder Laborbedingungen kommt die Wissenschaft zu vorläufigen Ergebnissen, die wiederum falsifizierbar sein müssen. Nicht falsifizierbare Aussagen sind unwissenschaftliche Aussagen (Meinungen).
    Jede Erkenntnis ist ein vorläufigen Irrtum.
    Das beste Beispiel ist die Atomphysik. Das unteilbare 'atomos' war solange wissenschaftliche Erkenntnis, bis die nächstkleinere Einheit erklärt wurde, von den Quarks bis zu den Nanoteilchen. Nicht anders die Astrophysik. Das Unbegrenzte, der 'horizont' verlagert sich immer weiter von Betrachter der Erde.
    Das geozentrische Weltbild ist eine Entwicklungsstufe zum heliozentrischen gewesen. Das schließt aber nicht aus, dass wir eines Tages zum geozentrischen zurückkehren.
    Denn wie der Weg vom Atom zum Nanoteilchen nach innen immer aufschlussreicher wird, so der Weg in den Kosmos nach außen. Das Zentrum des Alls verschob sich in den letzten Jahrtausenden von der Erde, zur Sonne, zur Milchstraßengalaxie, zum Spiralnebel hin zu einer unbekannten Kraft, die alle bekannten Galaxien ordnet. Dass wir eines Tages wieder die Erde als Zentrum entdecken, ist nicht auszuschließen.

  8. #8
    Unregistriert
    aphilia - Gast

    AW: Wissenschaftliche Irrtümer

    Mondnarbe im Pazifik:
    der Geologe und Paläontologe Professor Heinrich Quiring, 1883-1964, formulierte 1948:
    Der Mond löste sich in der Frühzeit der Erde aus dem nordpazifischen Raum. Die Mondnarbe ist noch nachweisbar.

    Widerlegt durch die Plattentektonik
    Quelle: FU Berlin

  9. #9
    Unregistriert
    aphilia - Gast

    AW: Wissenschaftliche Irrtümer

    Newton und Herschel (Astronom) waren davon überzeugt, dass die Sonne und die Sterne bewohnt seien.
    Herschel ging davon aus, dass die Sonne dunkel ist- die Sonnenflecken wiederum waren nach Herschel schimmernde Lücken im Wolkenhimmel.

  10. #10
    aphilia - bachelor
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    AW: Wissenschaftliche Irrtümer

    Wissenschaftliche Irrtümer sind zwangsläufig. Die Wissenschaft stellt nur Thesen auf.:

    Ein Satz (oder eine Theorie) ist dann und nur dann empirisch wissenschaftlich, wenn er falsifizierbar ist.
    Popper

    Newtons Thesen waren wissenschaftlich, dewegen wurden sie revidiert!

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