Werter "Unbekannt", was erwarten sie?
Eine endgültige Lösung aller Fragen?
Das überfordert so ziemlich jeden Menschen und jede Wissenschaft.
Das überfordert sogar den lieben Gott, falls existent!
Werter "Unbekannt", was erwarten sie?
Eine endgültige Lösung aller Fragen?
Das überfordert so ziemlich jeden Menschen und jede Wissenschaft.
Das überfordert sogar den lieben Gott, falls existent!
sachte, sachte bitte.
Das Höhlengleichnis ist Teil der Philosophie als Erkenntnislehre. Richtiges Erkennen steht vor dem richtigen Handeln!
Platon sagt, dass in unserem Denken eine Ebene existiert, die nicht aus der unmittelbaren Erfahrung (der Schattenbilder) stammt. Die Philosophie befreit den Menschen aus der Welt des Scheins. Danach beginnt sich die philosophische Ethik zu entfalten. Die Ethik vor die Erkenntnis zu stellen, hieße den zweiten Schritt vor dem ersten zu tun.
ich weißnicht, ob die Philosophie glücklich macht- aber es ist schön daß sie da ist, also das hinter dem Geld und der Religion und dem Job und der Familie, daß da noch etwas ist, das mich nicht verläßt, wennn es hart wird.
Ich bin ein ewig nach der Wahrheit Suchender, manchmal glücklich, manchmal traurig. Mit der Philosophie gelingt es mir, das Traurige in dieser Welt auszuhalten.
Die gesamte westliche Philosophie ist auf die Reflexion philosophischer Theorie beschränkt. Unser UNI-VHS-Bildungsapparat zementiert die Trennung von Philosophie und Leben. Glücklich kann nur die gelebte Philosophie genannt werden.
Ich weiß nicht, ob die Philosophie glücklich macht. Sie ist ein Loch in das ich immer falle. Wohin falle ich wenn es dieses Loch nicht mehr gibt. Ich weiß es nicht? Wenn ich schon in ein Loch falle, dann wenigstens in dieses.
"Genieße den Augenblick!" Ist das etwa keine Philosophie? Philosophie heißt nicht, dass man sich in seinen Keller einsperrt, weil man verhindern will, dass die Realität einem auf einmal die schöne neue Theorie kaputt macht. Natürlich, die meisten philosophischen Bücher klingen hochgestochen, aber wieso auch nicht? Die werden in der Regel ja nicht einfach mal hingeschmiert, sondern es sind Gedanken, die die Verfasser lange in ihrem Geist haben herumwälzen lassen. Man erstellt eine These und betrachtet sie von allen Seiten, setzt sie im eigenen Geiste jeder möglichen Kritik aus, um dann die entsprechenden Gegenargumente zu entwickeln. Da ist es ganz natürlich, wenn es zum Schluss recht kompliziert und "abgehoben" herauskommt.
Philosophie ist die "Liebe zur Weisheit". Es ist ganz bestimmt kein Bücher auswendiglernen, wie Sie es hinstellen. Man hat eine Meinung (jeder Mensch hat eine). Man interessiert sich für Philosophie, also liest man die Schriften der Philosophen, die vor einem waren. Und dann macht man sich seine eigenen Gedanken dazu, manches übernimmt man vollständig, manches ignoriert man und manches wandelt man so ab, dass es den eigenen Meinungen und Vorstellungen mehr entspricht. Und nicht selten hat man dann eine persönliche Philosophie auf die Beine gestellt und dann schlägt man irgendwann ein Buch auf und sieht, dass man nicht der einzige war, der diese Lebenseinstellung verfolgt.
Natürlich lässt die "theoretische Philosophie" (wenn es so etwas - jedenfalls in der Bedeutung als etwas realitätsfremdes - überhaupt gibt) an sich ein großartiges Hier und Jetzt zu. Die bedeutenden Werke wurden zu einer ganz anderen Zeit, unter ganz anderen Umständen von einem Menschen, der vermutlich auch in einer ganz anderen Lebenssituation war, geschrieben. Aber sie erheben (jedenfalls in der Regel) absolut nicht den Anspruch, dass man einfach das Wissen in sich hineinpresst. Und ich wage auch mal stark zu bezweifeln, dass das das Ziel irgendeines Philosophen gewesen wäre.
Philosophie ist nicht, was man liest, sondern was man macht. Philosophische Werke dienen nicht dem Auswendiglernen, sondern dem Darlegen bestimmter (verschiedener) Standpunkte, die man alle betrachten sollte, um die für einen persönlich am besten zutreffende Lebenseinstellung und -philosophie zu finde.
Philosophie beantwortet keine Fragen, sie zeigt uns verschiedene Wege, wie wir Fragen selber und eigenständig lösen können. Sie kaut uns nicht stupide vor, wie wir in Situation X in Laune Y bei Wetter Z und in der politischen Lage A uns zu verhalten haben. Die Philosophie fordert uns dazu auf, auch mal selber das Hirn einzuschalten, anstatt uns immer nur von anderen etwas vorschreiben zu lassen.
Was das eigentliche Thema angeht: Philosophie kann glücklich machen..muss aber nicht. Jeder Mensch hat ja eigentlich eine bestimmte Grundeinstellung zur Welt, die durch Erziehung, Kultur, usw. quasi vorgegeben ist, bevor er mit der Philosophie in Kontakt kommt. Diese Lebenseinstellung kann auch nicht mal einfach so geändert werden. Insofern gibt es durchaus Menschen, die mit einer Philosophie glücklich sind/werden, während andere mit dieser Philosophie garnicht klarkommen. Es gibt - jedenfalls meiner Meinung nach - keine entgültige Wahrheit, schon garnicht in der Philosophie. Man muss einfach die philosophische Denkrichtung finden, die einem selber am meisten zusagt. Die Auswahl ist ja groß genug. Wenn einem also Descartes' Philosophie nicht zusagt, dann macht das nichts, man muss ihm ja nicht in allen Punkten recht geben.
Was mich persönlich angeht, kann ich sagen: Ja, meine Philosophie macht mich glücklich. Ich habe mir aus meiner persönlichen Lebenseinstellung, meinen Erfahrungen und dem, was ich gelesen habe, meine eigene Philosophie zusammgeschustert (die in vielen Punkten dem Stoizismus, hier insbesondere Seneca, folgt) und muss sagen, dass ich damit eigentlich ganz gut fahre.
Das nachbeten + nachleben einer bestimmten Person oder gar eines bestimmten Philosophen oder Künstlers macht todunglücklich. Ja manche scheitern am Übervater. Sohn von Gerald Depatdieu, Michael Douglas. Sie werden nur unglücklich.
Niemand kann sagen, ich lebe wie Kant oder Diogenes oder wie einer von den Beatels, das ist unmöglich.
Jeder soll sein eigenes leben machen.
Sich zusammenschustern , wie es im Beitrag steht, nur die eigene Philosophie kann glücklich machen.