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Thema: Psychologie abschaffen

  1. #1
    aphilia - bachelor
    Registriert seit
    13.04.2009
    Beiträge
    1

    Psychologie abschaffen

    Bei den meisten Psychologen bekomme ich das KOTZEN!!!
    Psychologen studieren, damit sie Fachausdrücke lernen und damit Klugscheißerei betreiben können. Wozu lernen die überhaupt, sich in andere hinein zu versetzen?

    Wissen ist Macht, Fachwissen ist noch mehr Macht, so funtioniert es. Das Psychologie- Wissen wird dann an Politiker und an die Werbung verkauft, Marketing mit der Ware Mensch und nichts anderes.

    Und wenn etwas pasiert, hantieren die Psychologen mit Zahlen. Die Welt besteht aus Gewalt, aus unendlich viel Not und Leid, das Gegengift sind die Destillate der Psychologen und Ärzte. Was geht in den Kliniken ab? Suizidgefährdete bekommen ihr happahappa Heile-Welt. Selbstmorde geschehen trotzdem. Aber bloß nicht an der Standesehre rütteln, wenn die Betreuungsperson, wenn der betreuende Psychologe versagt hat.

    Schöne bunte Klinikprospekte, dafür ist Geld da! Für den menschen nicht. Kritisches Selbstbild der Psychologen? Gibt es nicht!

  2. #2
    Thea Ostrop
    aphilia - Gast

    AW: Psychologie abschaffen

    Diese pauschale Kritik an der Arbeit der Psychologinnen und Psychologen ist entweder völlig aus der Luft gegriffen oder das Ergebnis einer persönlichen Enttäuschung. Auch Psychologen machen Fehler, ebenso wie Ärzte. Nur lässt sich eine einzelne Erfahrung nicht auf den gesamten Berufsstand übertragen. Die engagierte und kritische Psychologie "für den Menschen!" kommt da an, wo sie gebraucht wird:

    Behandlungszentrum für Folteropfer: www.bzfo.de
    ai-aktionsnetz für Heilberufe:
    www.ai-aktionsnetz-heilberufe.de
    www.xenion.org
    Kritische Psychologie: www.kritische-psychologie.de

    Für den Menschen ist Geld da, leider nicht genug, da haben sie recht! Zur Arbeit der Psychologinnen und Psychologen kann ich sagen:
    Die Ausbildung ist so lange und teuer wie in keinem anderen Beruf: Nach dem Psychologiestudium folgt eine intensive und teure Therapieausbildung! Wer als Psychologin oder Psychologe erst mit Mitte 30 sein Geld verdienen darf, und dann auch noch ehrenamtlich tätig ist (z.B bei den oben genannten Organisationen oder der Aktion Herzenswünsche) hat sich Respekt verdient.

    Als Mutter einer angehenden Dipl.- Psychologin bin stolz darauf, dass meine Tochter diesen wunderbaren Beruf ergriffen hat.

    Thea Ostrop

  3. #3
    Unregistriert
    aphilia - Gast

    AW: Psychologie abschaffen

    in Guatanamo werden die Ärzte und Psychos auch gebraucht: zum Waterboarding und für andere scheußlichkeiten, in "zivilisiretn Ländern" nach Methode gefoltert. das nur so nebenbei. aber eine krähe hackt bekanntlich der anderen kein auge aus.

  4. #4
    aphilia - prof Avatar von Steinlaus
    Registriert seit
    03.02.2009
    Beiträge
    331

    AW: Psychologie abschaffen

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    in Guatanamo werden die Ärzte und Psychos auch gebraucht: zum Waterboarding und für andere scheußlichkeiten, in "zivilisiretn Ländern" nach Methode gefoltert.

    Es ist unerträglich, wenn sich ein "Heilberufler" für Folter und Misshandlung hergibt. Gefeit sind die Ärzte und Psychologen jedoch nicht, siehe die Euthanasieprogramme im 3. Reich, die Psychatrien im ehemaligen Ostblock (ein fast schon wieder vergessenes Wort!), und Guatanamo heute.
    Ich frage mich, ob es für die Psychologen auch einen mit dem hippokratischen Eid vergleichbaren Standeseid gibt?

    Viele Grüße von der
    Steinlaus

    P.S.:
    Eine Verdammung der Psychologie in Bausch und Bogen ist trotzdem unsinnig. In ihren Ursprüngen (Sigmund und Anna Freud, Alfred Adler, C.G.Jung) war sie jedenfalls eine Wissenschaft zum Wohle der Menschen. Nun fragt man sich, warum es keinen einen Nobelpreis für Psychologie gibt? Schließlich gibt es den für Medizin und sogar für die heute so gescholtene Ökonomie! Es liegt am schlechten Timing, die Psychologie wurd erst nach Alfred Nobels populär.

  5. #5
    Unregistriert
    aphilia - Gast

    AW: Psychologie abschaffen

    Die wesentlichen Schritte des Lebens muss jeder ohne schützende psychologische Hand gehen .

  6. #6
    aphilia - bachelor Avatar von Lotusgarten
    Registriert seit
    11.09.2009
    Beiträge
    35

    AW: Psychologie abschaffen

    Psychologie, Theologie, Germanistik, Philologie..
    ja das kann man alles abschaffen, trägt ja nichts zum Bruttosozialprodukt bei!

    Natürlich ist das Quatsch. War da nicht einmal der Ökonom Wenger, der die Geisteswissenschaft von den Universitäten verbannen wollte. Es wäre gegen ihn ausgegangen - die Ökonomie ist eine Geisteswissenschaft par excellance. Die Anerkennung von Geld basiert auf Vertrauen allein. Essen kann man das Papiergeld nicht.
    Besser machen! Das ist die Herausforderung an die Psychologie. Neu Therapien wagen, mehr Menschlichkeit wagen, das sind die Skills (wer hat das blöde Wort erfunden, skills?)

    Abschaffen muss man die Trägheit der Psychologie!

  7. #7
    Unregistriert
    aphilia - Gast

    AW: Psychologie abschaffen

    Standeseid
    Zitat Zitat von Steinlaus Beitrag anzeigen
    Es ist unerträglich, wenn sich ein "Heilberufler" für Folter und Misshandlung hergibt. Gefeit sind die Ärzte und Psychologen jedoch nicht, siehe die Euthanasieprogramme im 3. Reich, die Psychatrien im ehemaligen Ostblock (ein fast schon wieder vergessenes Wort!), und Guatanamo heute.
    Ich frage mich, ob es für die Psychologen auch einen mit dem hippokratischen Eid vergleichbaren Standeseid gibt?

    Viele Grüße von der
    Steinlaus

    P.S.:
    Eine Verdammung der Psychologie in Bausch und Bogen ist trotzdem unsinnig. In ihren Ursprüngen (Sigmund und Anna Freud, Alfred Adler, C.G.Jung) war sie jedenfalls eine Wissenschaft zum Wohle der Menschen. Nun fragt man sich, warum es keinen einen Nobelpreis für Psychologie gibt? Schließlich gibt es den für Medizin und sogar für die heute so gescholtene Ökonomie! Es liegt am schlechten Timing, die Psychologie wurd erst nach Alfred Nobels populär.

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