Über das Ehepaar Sigmund und Martha Freud findet sich in der Literatur wenig. Das ist seltsam wenn man bedenkt, daß die beiden sechs Kinder hatten!
Bekanntlich hat Sigmund alles versucht, um den Biographen Steine in den Weg zu legen. Schon vor seiner Hochzeit vernichtete er eine Menge an Tagebüchern und Briefen; die Erben Freuds hüten den Nachlaß sehr restriktiv.
Eine große Sammlung von erhaltenen Briefen liegt in der Washingtoner Kongreßbibliothek. Teilweise sind sie bis 2060, manche bis 2113 für das Publikum unter Verschluß. Der Öffentlichkeit zugänglich sind nur einige Briefwechsel mit Einstein. Sigmund Freud hat es geschafft, bis heute seine Heldenverehrung zu verhindern.
Ich wage aber einen Versuch, wie das bei Freuds am Mittagstisch in der Berggasse 19 ausgesehen haben könnte:
Martha Freud: Schatz, wie war es heute morgen bei der Arbeit?
Sigmund Freud: Och, ich hatte eine penisneidische Frau, einen ödipalen jungen Herrn, sonst eher ruhig.
Anna: Papa, was ist ödipal
Martha: Möchte noch jemand Suppe?
Anna: Paaapaaa, was ist ödipal?
Sigmund: Ruhe jetzt, beim Essen wird nicht gesprochen!
Entschuldigt mich bitte, eine Frau Pappenheim wartet unten.
Bitte nehmt das nicht ganz ernst, es heißt "Lachen über Freud"![]()

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