Wenn ich mir Sorgen um die Familie meines Freundes mache, und er sich um meine Familie. Das ist Liebe, daran erkenne ich es!
Mir geht es so gut....
*hüpf*
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Wenn ich mir Sorgen um die Familie meines Freundes mache, und er sich um meine Familie. Das ist Liebe, daran erkenne ich es!
Mir geht es so gut....
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Universalwort Brabbelkasten für: Funkgerät, Telefon, Handy, Radio, TV -
Universalwort Liebe für: A l l e s -
Studenten ermahnt man: "Vor Inbetriebnahme der Tastatur, Hirn einschalten." Möglich denkbar, ...
Der Punkt beim SANS, SOUCI.
Sehr geehrter Herr Professor Dr. Kittsteiner,
gestern las ich in der ZEIT einen Artikel über Ihr Buch zur Inschrift Friedrichs des Großen an der Fassade des Potsdamer Schlosses. Ich fand Ihre Deutung des Kommas nach dem Wort "Sans" als "virgule" sehr überzeugend. Ob sich beim Preußenkönig dahinter anatomische Besonderheiten des männlichen Unterleibs verbergen, halte ich für möglich. Doch das ist gar nicht so entscheidend.
Mir ist bei näherem Betrachten des Schriftzuges aufgefallen, dass der Punkt hinter dem Wort SOUCI gar kein Punkt ist, sondern ein Dreieck! Was hielten Sie davon, auch dies nicht als zufällige bildhauerische Freiheit zu nehmen, sondern wie das Komma als bewusste Setzung zu verstehen? Das Satzzeichen gewissermaßen auch hier als viel weiter führendes Symbol?
Dann würde der vermeintliche Punkt als Gegenstück zum "virgule" eine adäquate anatomische Deutung ermöglichen. Wenn nämlich das Komma in diesem zwischenmenschlichen Beziehungsgefüge den männlichen Part bezeichnete, so das Dreieck den weiblichen Widerpart.
Zu lesen wäre dann: Ohne "Komma" Sorgen (mit dem) "Dreieck".
Damit sollte allen Spekulationen über eine Homosexualität Friedrichs die Grundlage entzogen sein. Zudem entspricht diese Lesart viel genauer dem textlichen Erscheinungsbild als die doch sehr gezwungen wirkende Deutung des Punktes als Übersetzung des französischen "point" = "nicht".
Auch Ihre religiösen Deutungen erscheinen mir recht weit her geholt. Obwohl ... das Dreieck natürlich auch eine eminent theologische Dimension (Trinität!!!) erkennen ließe. Darüber will ich aber hier gar nicht spekulieren, das würde jetzt zu weit führen ...
Stimmt aber mein Vorschlag, in dem Punkt ein Dreieck als Repräsentanten des weiblichen Geschlechts zu sehen, so ergibt sich noch eine wunderbare Wortspielerei zwischen den lateinischen Begriffen "virgule" = "Strichlein, Stäbchen" und "virgo" = "Jungfrau". Ich halte nach diesem Nach-Denken eine erotische Interpretation der Inschrift für ganz unabweisbar.
Ich habe jedenfalls - als Theologe im Deuten schwieriger Texte recht erfahren ... - an dieser kleinen Exegese eine ganz famose Freude gehabt. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich!
Freundliche Grüße und schöne Feiertage
Ihr Friedhelm Wessel
Kurz darauf antwortete Kittsteiner
Sehr geehrter Herr Wessel,
auf das Dreieck war ich natürlich auch gestoßen; aber Ihre Interpretation ist - für die virgule-Variante - ziemlich überzeugend!
Herzlichen Dank
Ihr H.D. Kittsteiner
Fazit:
So kann das WORT aus den kleinsten Elementen lebendig werden und voller Freude eine Geschichte erzählen. Genau so wie ein Zeichen die Fantasie ins Grenzenlose zu schubsen versteht.
Der "-" als aus Raumgründen verkürztes Symbol der linearen Eindimensionalität, diese wiederum als zweidimensionaler Kreis mit unendlichem Radius. verweist in die Unendlichkeit des "Alles ist in allem eins".
Denn Liebe ist ein sehr weiter Begriff. Sie ist die Zentralperspektive des Christentums. Evolutiontheoretiker halten sie für einen genetisch entwickelten Überlebensvorteil zur Arterhaltung. Logiker verstricken sich in das Problem der Gegensätze, wonach Liebe als solche, das heißt in ihrer positiven Wertung, Hass voraussetzt. In der Physik ist sie – abstrakt betrachtet – ein Naturprinzip der positiven Entwicklung ( Im Kosmos herrscht eine Symmetriebrechung zu Lasten der Antimaterie).