Hallo an alle,
ich muß jetzt einfach mal fragen, ob es anderen auch so geht/ging wie mir: Ich empfinde die Statistik teilweise als tierische Quälerei. Diese Formeln, die man zu lesen bekommt und dann innerhalb kürzester Zeit erfassen bzw. erarbeiten soll, gehen mir so auf die Nerven. Dieses hochtrabende Geschwafel, das man 10 mal lesen muß, um es zu verstehen bzw. immer noch nicht zu verstehen. Nach solch einem Seminar bin ich dann völlig ausgepowert, weil ich meinen Kopf mit etwas füllen mußte, was ich kaum verstehe und was mich überhaupt nicht interessiert. Ich frage mich dann oft nach dem Sinn bzw. Unsinn dessen, was ich dort machen muß. Ich bin eigentlich, jemand der gerne lernt und gerne gefordert wird. Aber mit dem, was man in der Statistik vorgesetzt bekommt, kann ich teilweise gar nichts anfangen. Nach so einem Seminar denke ich nur noch, ich muss so schnell wie möglich hier wieder raus! Wenn ich an meine nächste Klausur denke, die bevorsteht, wird mir ganz schlecht. Nicht weil ich denke, dass ich keine (nach meinen Maßstäben) gute Leistung bringen kann, sondern weil ich mittlerweile soweit bin, dass ich denen keine Gelegenheit mehr geben will, mich zu beurteilen. Ich möchte keine Statistik-Psychologin mehr sein und es interessiert mich überhaupt nicht mehr, ob "wichtige Leute" denken, ich sei gut oder schlecht. Ich will mich auch nicht krankschreiben lassen, weil ich nicht krank bin und mich nicht drücken will, bis ich eine Alternative gefunden habe, aber ich will mich auch nicht mehr dem enormen Druck von Klausuren aussetzen müssen. Ich fühle mich wie in einem Gefängnis, aus dem ich zur Zeit noch nicht ausbrechen kann, weil ich noch keine Alternative habe und auf die Psychologie beruflich angewiesen bin. Es ist zum K... Worauf habe ich mich eingelassen? Ich fühle mich wie eine Leibeigene!

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