Kann mir jemand sagen, ab wann eine Psychotherapie wegen Depression von der Krankenkasse bezahlt wird?
Kann mir jemand sagen, ab wann eine Psychotherapie wegen Depression von der Krankenkasse bezahlt wird?
dazu gibt es who-klassifizierungen.bei schwerer depression wird es anerkannt. aber such den psychiater gut aus. bei meinem ersten besuch beim psycho-doc fühlte mich ehrlich gesagt nicht wirklich ernstgenommen. um es kurz zu umreißen: ich schilderte grob meine lage (d.h. nicht die ganze vorgeschichte der depression etc.) und dass ich alles sehr lange aufgeschoben habe.. auch aus angst vor konsequenzen (krankenkasse, amtsarzt etc.). er meinte daraufhin: "ach ...[ein dämliches wort, das man sonst auf kleine kinder sagt], deswegen sind se nicht gekommen? das ist doch gar nicht so. wenn die hinterher nachfragen, dann sag ich dem amtsarzt eben, dass es eine "akute belastung im schuldienst" war und keine depression ...". - häää..? und gleich darauf bekam ich eine spritze vorgeschlagen a la: "soo, i ich geb ihnen erst mal was, damit sie auf die beine kommen. sie sind so dünnhäutig.. " blablabla.. mir war die lage in dem moment wirklich suspekt und ich kam mir nicht ernstgenommen vor, irgendwie unmündig.. trotzdem hätte ich vor erleichterung fast losweinen mögen als ich das ersehnte rezept für das antidepressivum (citralopram) in händen hielt.
Hallo Amonie,
ich nehme dich jetzt mal in den Arm.
Ich empfinde dein Posting so, als würdest du von den Therapeuten fallengelassen, das ist nicht gut.
So wie es dein Psychodoc formuliert hat, klingt es total unsensibel. Ich bin auch bei einer Art Psychologin, einer Homöopathin, auch die kritisiert mich, aber in einer Form, dass es mir nicht weh tut, also eher positiv formuliert, z.B. statt "stur" bin ich "beharrlich".
Ganz liebe Grüße,
Connie
danke für die tröstenden worte. mir schwebt auch eine auszeit vor, vllt gehe ich aber auch noch mal zur uni, um in ruhe ein bereits angefangenes studium zu beenden.
am liebsten aber würde ich ein halbes jahr für kost und logis auf einem ökohof arbeiten (es gibt das projekt "wwoof" -freiwillige arbeit auf ökologischen farmen oder die bergbauernhilfe in südtirol..) -sowas wäre für mich vielleicht das richtige, oder ein kloster auf zeit, weiß nicht.
hallo ihr alle im forum,
ich habe zum glück eine relativ gute psychologische betreuung. Der Mann ist auch ein Grund, wieso ich auf keinen Fall wegziehen würde, auch wenn ich jeden Tag 40 Minuten zur Arbeit pendele. Er ist der einzige Psychologe, den ich kenne der eine echt gute Anamnese/Beratung macht. Der nimmt sich immer richtig Zeit und fragt immer ganz genau nach.
Ich fühle mich eigentlich nicht psychisch krank. Dabei ist es klar, dass ich depressive Schübe habe. Aber besser so, mit Psychologen, als tot.
Gruß