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Thema: Antidepressiva

  1. #1
    aphilia - bachelor
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    7

    Antidepressiva

    Bin wieder hier gelandet und ziemlich unten
    Da ich fix und alle bin, habe ich demnächst einen Termin bei einer Neurologin, um mich über Möglichkeiten der Medikamentation zu informieren (ich leide seit mehreren Jahren an einer inzwischen starken Depression, die ich vor 3 Monaten bei einer Psychologien diagnostizieren ließ).

    Wenn ich mit der Medikamention noch in diesem Monat anfangen könnte, wäre ich ab mitte/ ende Mai hoffentlich soweit "eingestellt", dass ich den ganzen Stress nicht mehr so an mich heranlasse!!

    NUr fürchte ich mich vor den ganzen nebenwirkungen gerade in der Anfangszeit (Schwindel, Schwitzen, Apathie, aber anfangs auch Verschlimmerung der depressiven Symptome etc.).Ich habe ein bisschen Angst, dass man mir im Haus und bei der Arbeit "anmerken" könnte. Autofahren würde ich auch nicht.

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit Antidepressiva?
    Liebe Grüße!

  2. #2
    aphilia - prof Avatar von aphire
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    AW: Antidepressiva

    Antidepressiva? Manchmal hilft auch eine Auszeit, um aufzutanken,zum Beispiel "Urlaub im Kloster".
    Grundsätzlich kann ich den Rat geben- Sei nicht so streng zu Dir selbst.

    Kopf hoch und oben lassen!
    aphire
    Leben und leben lassen

  3. #3
    Unregistriert
    aphilia - Gast

    AW: Antidepressiva

    ich habe bis vor wenigen monaten ein antidepressivum genommen. es hat mir nicht geholfen, aber ich kann es dennoch empfehlen. nebenwirkungen sind nicht so schlimm, die sind nur am anfang etwas da. am ehesten eben gewichtszunahme, schwindlig war mir nie. und meist bessern sich die depressionen schon so nach drei wochen und verstäken sich nicht. trau dich!

    ich hatte cipralex, das ist sehr gut verträglich!

  4. #4
    aphilia - prof Avatar von aphire
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    AW: Antidepressiva

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    ich habe bis vor wenigen monaten ein antidepressivum genommen. es hat mir nicht geholfen, aber ich kann es dennoch empfehlen. ....
    ich hatte cipralex, das ist sehr gut verträglich!
    Was soll denn das für eine blöde Werbung sein? Also gut verträglich aber wirkungslos? Dann nennt man das Medikament besser gleich beim Namen:
    PLACEBO
    Leben und leben lassen

  5. #5
    aphilia - prof Avatar von Franz Ferdinand
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    339

    AW: Antidepressiva

    Zitat Zitat von aphire Beitrag anzeigen
    Was soll denn das für eine blöde Werbung sein? Also gut verträglich aber wirkungslos? Dann nennt man das Medikament besser gleich beim Namen:
    PLACEBO
    AAaachtung Placebo wirkt nur wenns der Patient nicht weiß.
    FF

  6. #6
    aphilia - prof Avatar von Steinlaus
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    331

    AW: Antidepressiva

    Hallo,
    ich finde es nicht in Ordnung, jetzt auf Ichbinich einzudreschen. Depressionen sind heute eine weit verbreitete Krankheit, die der Behandlung bedarf, um das Schlimmste (Suizid) zu verhüten.
    Ein einfaches Schulterklopfen ist für Depressive zu wenig. Über die Behandlungsmethoden kann man ja gerne streiten, wahrscheinlich werden wirklich zu viele Medikamente genommen, anstatt nach den Ursachen zu forschen. Ernst nehmen muss man Depressive in jedem Fall, auch und gerade in einem Internetforum.

    Grüße von der Steinlaus

  7. #7
    Unregistriert
    aphilia - Gast

    AW: Antidepressiva

    Hallo,
    ich bin im sozialen Bereich tätig und leide ebenfalls an Depressionen, meistens fühle ich mich total kraftlos. Ich bin seit vier Monaten Wochen krank geschrieben und möchte eigentlich nicht meine Arbeit aufgeben und es ist auch so, dass mir von vielen Seiten die Hand gereicht wird. Heute treffe ich mich mit meiner Chefin, um mit ihr zu besprechen, wie es weitergehen könnte. Ich habe mich etwas gedrängt gefühlt, jetzt zu entscheiden, ob ich nächste Woche wieder arbeite, bzw. überhaupt weitermachen kann, aber ich bin noch nicht so gut sortiert innerlich. Ich bin auch krank geworden, weil plötzlich "nichts mehr ging" und ich nur das Bedürfnis hatte, alle Aufgaben zurückzugeben und endlich "Ruhe" zu haben. Eigentlich hänge ich an meinem dem Beruf, fühle mich aber aus verschiedenen Gründen den Anforderungen zur Zeit nicht gewachsen.

  8. #8
    aphilia - bachelor
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    Beiträge
    7

    AW: Antidepressiva

    Danke euch für eure verschiedensten Meinungen!
    Ich habe ein Medikament verschrieben bekommen. Zudem meinte die Neurologin, ich sähe so ausgezehrt und flatterhaft aus, dass ich wöchentlich zusätzlich eine "Aufbauspritze" bekommen sollte (ich glaub nen Tranquilizer). ich hab aber abgelehnt, da ich diese Vorstellung von "Psychiater gehen und Spritze bekommen" zu horrormäßig finde (bekomme ohnehin vor jeder normalen Spritze schon zustände).

  9. #9
    aphilia - bachelor
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    Berlin
    Beiträge
    45

    AW: Antidepressiva

    Ja, ihr habt ja Recht, Depressionen können alle treffen! ich neige zu selbstzerstörerischen Gedanken in so blöden Phasen. Die Gedanken drehen sich dann nur im Kreise herum, und ich hänge dann einfach so durch. Ich habe eine Psychologin, die manchmal ein wenig unsensibel ist. Sie schont mich nicht und schmeißt mir ganz schöne Sachen an den Kopf, auch, dass ich nerve oder so. Naja, sie ist eben das Gegenteil von mir, eine dickfellige, toughe Person.
    Gut ist immer ablenken. Ins Kino gehen, mit Arbeit ablenken, und zum Frisör. Nach einem Frisörbesuch fühle ich mich immer wie neugeboren, und der Frisörbesuch selbst tut einfach gut. Vielleicht sollte ich auch mal mehr Sport machen

    LG Beate

  10. #10
    Verena
    aphilia - Gast

    AW: Antidepressiva

    Zitat Zitat von ichbinich Beitrag anzeigen
    Danke euch für eure verschiedensten Meinungen!
    Ich habe ein Medikament verschrieben bekommen. Zudem meinte die Neurologin, ich sähe so ausgezehrt und flatterhaft aus, dass ich wöchentlich zusätzlich eine "Aufbauspritze" bekommen sollte (ich glaub nen Tranquilizer). ich hab aber abgelehnt, da ich diese Vorstellung von "Psychiater gehen und Spritze bekommen" zu horrormäßig finde (bekomme ohnehin vor jeder normalen Spritze schon zustände).
    Ich gehe auch zur Therapie. Ein Psychiater hat bei mir eine akute Angststörung (Bindungsverlust) diagnostiziert. Auch hat er mir dringend geraten, meine derzeitige Parterschaft zu "überdenken/beenden". Ich solle aber keine endgültige Entscheidung übers Knie brechen, weil ich in solch einer Krise keine wirklich fundierte Entscheidung treffen könne.
    Nach der Diagnose wurde ich an einen Psychologen überwiesen, mit dem ich ein tolles Gespräch hatte. Er hat mir sogar sehr persönliche Dinge aus seinem eigenen Leben erzählt. Eine ganz feiner Mensch, der auch kämpfen musste.

    Was beim Therapeuten geschildert wird, wird in der einen oder anderen Variante auf jeden zutreffen. In meinem Falle ist wohl ganz entscheidend, dass ich eigentlich nie selbst den Wunsch hatte, in der Partnerschaft aktiv zu werden. Ich habe das von meiner Mutter. Es kommt ja häufiger vor, dass Kinder die Fehler ihrer Eltern annehmen. Der Wahnwitz bei mir war, dass ich das so lange nicht begriffen habe, obwohl mich wirklich nichts zu diesem Mann hinzog. Das Dumme war vielleicht, dass es zwischendurch immer wieder ganz gut klappte. Da hatte ich mich vielleicht einfach doch in ganz subtilem Selbstbetrug geübt, und das gleich so lange. Wie dem auch sei, werde ich jetzt den Tatsachen ins Auge sehen müssen. Ich muss mich neu auf die Füße stellen.

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