wer kANN die wahrheit schon herausfinden
regina schuld
die andere schuld
wo ist - die wahrheit??
WO IST das menschliche??
kann man nicht wissen, nicht sagen
ist der Mensch eine biologische Fehlkonstruktion?
kann man nicht antworten........
Oh nein das ist aber garnicht schön! Gerade wenn drei Mädels auf einem Haufen arbeiten, sollte da doch Harmonie herrschen. Mir würden aber auf Anhieb zwei Möglichkeiten einfallen, die du aber für dich selbst auswählen musst:
1) Du ladest beide Mädels auf ein privates Gespräch ein und versuchst da Licht ins Dunkle zu bringen. Erfordert aber viel Mut, Überwindung und Selbstvertrauen. Vielleicht waren sie sich garnicht bewusst, wie sie mit dir umspringen?
2) Zick zurückWürde ich aber nicht empfehlen ^^
Eieiei, das kenne ich aus unserer Anliegerversammlung (alles Erbbaurecht-Anlieger). Hinterher waren wir noch zerstrittener als vorher. Da liefen Dramen und Tränen ab. Wer jahrelang aus höflichkeitsgründen schwieg, hat am Aussprechtag richtig losgelegt. Der Schuss kann böse nach hinten gehen. Gut überlegen!
Danke für eure Kraftnahrung! Briefe, Abmahnungen, Drohungen, Rechtsanwalt....ich hab echt eine emotionale Achterbahnfahrt hinter mir. Wahrscheinlich läuft es auf eine Kündigung mit Abfindungszahlung hinaus. Ich muss jetzt langsam wieder klar Schiff sehen, wie auch immer.
Liebe Grüße an alle die mich nicht hängenlassen,
Regina
Betriebsrat, Berufsverband oder/und Gewerkschaft eingeschaltet?
Bei Mobbing rate ich immer: Erstmal nen Kakao trinken (schoki beruhigt!) und darüber nachdenken! Über einfach alles: will ich mir den beruflichen Stress antun? Will ich die Nummer eins sein? werden? Will ich es dem Chef zeigen? Mag ich meine Kolleginen und Kollegen?
Dann: Was will ich in Zukunft? Ruhe vor dem Chefs? Ruhe vor den Kollegen? Ein anderes Umfeld?
Dann wird man mit sicherheit auch herausfinden, was zu tun ist!
Gut ist auch, wenn man jemanden hat der einen in den Arm nehmen kann? Das beruhigt auch ungemein!
Hallo an alle, die wegen Mobbing abbrechen oder aussteigen möchten!!
Ich schreibe hier einfach mal meinen Werdegang, damit hier seht, dass man Mobbing erfolgreich überleben und auch beruflich neu Fuß fassen kann.
Ich bin von Haus aus Sozialpädagogin, meine erste Stelle war an einem großen Schulzentrum, an dem ich vor über 20 Jahren auch mein Berufspraktikum gemacht haben. Das habe ich damals nur absolviert, damit ich dieses Studium eben beendigen kann. Ich hatte also schon am ersten Arbeitstag keine Lust Sozialpädagogin an dieser Schule zu werden. Meine Schule war ein großer Betrieb, bestand aus Hauptschule, Realschule und Sonderberufsschule ca.1200 Schüler, 60 Lehrer, vier Lehrerzimmer und 8 Fachdienste (darunter ich als Sozialpädagogin). ca.50% Mirgantenknder.
Die Schule war eigentlich in Ordnung, denn die Kids und die Lehrer mit denen ich zu tun hatte waren supernett. Meine Klassenlehrer waren einfach nur spitze. Die Schule war aber nichts für jemanden wie mich - ich war zum damaligen Zeitpunkt in der Rekonvaleszenszeit einer schweren Krankheit- und diese stressige Schule war physisch und psychisch schon extrem anstregend. Meist hatte ich neben meiner Sozialarbeit, Elternbesuche und Intervention bei Problemschülern, noch 3 -5 Stunden in einer Klasse als Aufsicht, weil Lehrer erkrankt waren, einmal hatte ich sogar 10 Stunden pro Woche! Als Sozialpädagogin für die Lehrer verheizt, so sehe ich es heute.
Mein Problem war eigentlich aber meine Schulleitung, ein Rektor, Konrektor und ein Diplompädagoge, skurile und unfähigen Menschen, die mir vorwarfen, dass ich die "Schule ablehne", weil ich öfters contra gebe. Außerdem fehle mir (damals) die Lebenserfahrung, da ich nach der FH erst 25 Jahre alt war. Das war der Witz hoch zehn. Die kannten mich und meine Lebensgeschichte ja gar nicht. Nun ja nach 7 Jahren harter Auseinandersetzung bin ich dann raus aus der Sache, ich habe mich heraus-mobben lassen. Aber gut...
Ich habe mich niemals wieder als Soziaöpädagogin beworben. Dafür aber eine Ausbildung als Erzieherin nachgeholt, was ja eigentlich eine Stufe darunter ist. Dann habe ich mich als Erzieherin in einem Hort hochgearbeitet, habe dort Hausaufgaben betreut und Bildungsangebote gemacht, aber eben als Erzieherin, nicht als Sozialpädagogin. Parallel dann angefangen den Dipl.päd (Fachrichtung Sozialpädagogik) draufzusatteln, damit ich wirklich langfristig im sozialen Bereich bleiben kann, (meinen FH-Abschluss als Sozpäd hatte ich als "Belastung" gesehn.
Während des UniStudiums, inzwischen Ende 30, mit kam ich über einen Prof in die Jugendberufshilfe der Berufsschule, an der ich jetzt auch tätig bin. Das heißt ich betreue dort Jugendliche mit Benachteiligungen am Übergang zwischen Schule und Beruf. Das umfasst Beratung, Bewerbungstraining, Ausbildungsplatzsuche, Vermittluing von Praktikumsplätzen, Praktikumsbesuche, Kompetenztrainig, Zusammenarbeit mit Jugend-/Sozialamt, Arbeitsamt, Heimen... Eben eine qualifizierte pädagogische Tätigkeit mit netten Kollegen. Ich bin auch wieder in den Klassen eingesetzt, aber nicht als Ausputzerin für kranke Lehrer, habe immer nur 5 Schülerinnen und Schüler maximal, und da gehts meist auch um Bewerbungen, kleinere Nöte... ist kein Unterricht im engeren Sinn.
Und hier merkte ich einfach: Das IST es für mich. ich wollte nämlich nie in einem Schulbetrieb die Kontrolleurin spielen, sondern eher helfen, unterstützen, Zeit haben für einzelne, ich wollte nicht zwingen. Da kommt mir die jetzige Stelle doch sehr recht.
Momentan schreibe ich an einem Expose für eine Dissertation, ich habe noch Kontakte zu meinem Uni-Prof, aber nicht schhlimm wenn das nichts wird. In diesem Sinn, lasst nicht den Kopf hängen, wenn ihr am falschen Platz seit, sondern tut was. Es geht immer weiter und meistens sogar besser!!! Ich bin so froh, dass ich nicht mehr an meiner Horrorschule bin und ich bin stolz, dass ich es mit einer Zweitausbildung und einem Zweitstudium geschafft habe.