Immer wieder muss das System der kommunizierenden Röhren als Metapher herhalten. Ein Beispiel:

"Nicht zu unterschätzen sei, dass die Bachelorstudiengänge mit ihren dichten Stundenplänen und häufigen Tests wenig Zeit für Nebenjobs ließen. Das ist wie bei kommunizierenden Röhren, sagt Meyer auf der Heyde: Mehr Belastung im Studium bedeute weniger Geld - so einfach sei das."

(Zitat aus der Bachelordiskussion)

Die Metapher soll unterstreichen: Was am einen Ende hinzugegeben wird, fehlt am anderen Ende.

Leider taugen die kommunizierenden Röhren in keinster Weise zu dieser Aussage!
Physiker stellen die kommunizierenden Röhren in der Regel als ein "u" mit zwei Wassersäulen dar.
Was passiert im Experiment?
Gießt man nun in die eine Säule Wasser hinzu - steigt auch der Pegel der andere Säule. Schöpft man aus der einen Säule Wasser ab, sinkt der Pegel der anderen Säule.

Liebe Journalisten, bitte sucht euch physikalisch korrekte Metaphern!

Grüße von der
Steinlaus