Die katholische Theologie hat sich seit dem Mittelalter (Anselm von Canterbury) auf die Fahnen geschrieben, dass sich Gottes Existenz durch die Vernunft beweisen lässt.
Vor dem Durchbruch der Naturwissenschaften war das relativ einfach zu vermitteln. Man beobachtete zum Beispiel die Planetenbewegung, erkannte ihre Regelmäßigkeit und Harmonie, und glaubte, Gott habe ihnen befohlen, sich gerade auf diese Weise zu bewegen.
In der Moderne hat man die Gravitationskräfte als Erklärung gefunden. Diese Entzauberung der Natur ist ein unumkehrbarer Prozess, der den reinen Glauben "unglaubwürdiger" macht.

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