Ich denke, das Dilemma der Atheisten ist, daß sie dem Glauben das Wissen entgegenstellen wollen.
Das Gegenteil des Glaubens ist nicht der Unglauben, sondern der Zweifel, und Zweifel am eigenen Glauben können diesen erstarken lassen.
Das Gegenteil des Wissens aber ist das Nicht-Wissen, das Unwissen. Man kann sein Wissen nicht anzweifeln, weil man es damit negieren würde.
Folglich müssen Atheisten domagmatisch, starr und intolerant sein und dürfen in ihrer Weltanschauung kein anderes gelten lassen, denn das hieße für sie, ihre Weltanschauung zu verlieren. Der Atheismus muß absolut sein, sonst er nicht.
Das ist natürlich eine absolut irrationale Position, weshalb der Atheismus sich selbst belügt, da er nicht, wie er meint, auf der Vernunft fußt, sondern schlicht und einfach auf der Negation der Alternative.

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